Rezensionen zum Film

Bert Kaempfert

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„Boettchers Verfilmung seines gleichnamigen Buches zeichnet das Auf und Ab der Karriere dieses Vollblutmusikers mit Hilfe von alten Kaempfert-Interviews, vielen Gesprächen mit Familienangehörigen, Freunden und Kollegen unterhaltsam nach. Aus diesen Erzählungen, den zahlreichen alten Film- und Fernsehaufnahmen und Kaempferts immer noch sehr eingängigen Musik entsteht ein buntes musikalisches Bilderbuch, das erstaunlich gut auch zwei Stunden lang unterhält."

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120 Minuten für eine Dokumentation ist eine lange Zeit. Marc Boettchers „Bert Kaempfert Story" ist dennoch keine Sekunde langweilig. Und das liegt nicht nur daran, dass Bert Kaempferts Leben so spannend war. Die Geschichte des kleinen Hamburgers, der zum Weltstar wurde, muss in vielen Einzelheiten erzählt werden. Marc Boettcher ist dazu nicht nur in die Tiefen der Archive gestiegen, er lässt ausführlich Zeitzeugen und Weggefährten Kaempferts zu Wort kommen. Schmalfilme aus dem Besitz der Töchter Bert Kaempferts hat er in seinen Film eingebaut, diese Bilder waren ebenso wie ein BBC-Interview noch nie öffentlich zu sehen. Boettcher kostete es viel Überredungskunst, an diese Filmbilder zu gelangen, der Aufwand hat sich gelohnt. Bert Kaempferts Lebensgeschichte ist auch ein Stück Zeit- und Kulturgeschichte, das wird ebenfalls in dem Film deutlich."

„Dezent, leichthändig und mit dem liebevollen Blick fürs Detail!“

„Ausführlicher, mit viel Archivmaterial unterfütterter Dokumentarfilm. - Boettcher erzählt nicht nur das Leben Kaempferts, sondern entfaltet ein historisches und kulturgeschichtliches Panorama. Er macht das mit großer, nahezu enzyklopädischer Sorgfalt. - Gleichwohl erhält man viele private Einblicke und wird Zeuge, wie Kaempferts Continental-Sound von Hamburg aus die Welt erobert."

„Nicht nur für Nostalgiker und Harmonieforscher ein prima Grund, den Samstagabend zu Hause zu verbringen."

„Nicht nur für Nostalgiker und Harmonieforscher ein prima Grund, den Samstagabend zu Hause zu verbringen."

„Marc Boettcher würdigt in seiner liebevollen Dokumentation die Legende des Swings und "Easy Listening" so fakten- wie anekdotenreich. - Er schlägt einen höchst unterhaltsamen Bogen über fast sechs Jahrzehnte."

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„Boettchers einfühlsames Porträt zeichnet nicht nur ein Bild des genialen Komponisten und Arrangeurs, der mit nur 56 Jahren an einem Gehirnschlag starb, sondern auch eine Kulturgeschichte seiner Zeit - von den Goldenen 20ern mit ihrem Interesse für alles Exotische über die Kriegszeit, die Kaempfert in einem Musikkorps verbrachte, bis zu den 60er und 70er Jahren, in denen die Melodien des schüchternen Deutschen die USA im Sturm eroberten."

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„Mit der sehr detailreich gestalteten Doku legt Autor Marc Boettcher fast genau ein Jahr nach dem Erscheinen seines Buches über Kaempfert nun auch dessen filmische Biographie vor. - Die Dokumentation zeichnet einerseits den Lebensweg Berthold Kaempferts nach, Boettcher beleuchtet aber auch die Schwierigkeiten, die Kaempfert vor allem Ende der 50er und in den 60er Jahren im Spannungsfeld zwischen seiner konventionellen deutschen Plattenfirma Polydor und seiner atemberaubenden Anerkennung in den USA hatte. - „Fips" - auch das zeigt der Film eindrucksvoll - hat mit seinem „Kaempfert-Sound", seinem Swing und Easy Listening eine Ära und einen Musikstil geprägt - und blieb dabei doch bescheiden, zurückhaltend und oft in sich gekehrt. Als einer der wenigen deutschen Weltstars, die uneingeschränkt auch in den USA Fuß fassten, schuf er etwa 400 Kompositionen und mehr als 750 Arrangements. Umso größer ist der Schlag, als er am 21. Juni 1980 plötzlich an einem Gehirnschlag auf Mallorca stirbt. Und der Film endet symbolisch: „Fips" am Klavier, „Strangers In The Night" spielend."

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„Marc Boettcher, durch seine Kaempfert-Biographie bestens ausgewiesen (F.A.Z. vom 3.12.2002), zeichnete ein facettenreiches, filmisch vielleicht ein wenig zu langes Porträt dieses wichtigen, weithin unbekannten Bandleaders, der als solcher so undeutsch war, dass man ihn sogar in Amerika und England schätzte."

Rezensionen zum Buch

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„Boettchers Buch ist ein Muss für Musikfreunde!"

„In diesem intensiv recherchierten und lesenswerten Buch hat Marc Boettcher, nicht ohne erheblichen Widerstand der an der Bert-Kaempfert-Story Beteiligten, eine bemerkenswerte Studie vorgelegt. Allen Musikfreunden zu empfehlen!"

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„Autor Marc Boettcher, bekannt durch seine exzellente TV-Dokumentation über die Sängerin Alexandra, schildert detailliert (aber niemals trocken) und angenehm unspektakulär Berufliches und Privates des großen, stets zurückhaltenden Orchesterchefs und Arrangeurs. Die Mischung ist rundum gelungen. (...) Dies ist die längst überfällige, informativ-unterhaltsame Aufarbeitung eines Stückes deutscher Musikgeschichte auf Weltniveau – mit Blicken hinter die hanseatischen Kulissen ohne plumpen Voyeurismus."

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„Die jetzt erschienene Biographie von Marc Boettcher ist auch deshalb zu begrüßen, weil sie das Leben und die Arbeit eines Mannes in Erinnerung ruft, der mehr für das Ansehen der gehobenen Unterhaltungsmusik hierzulande getan hat als mancher weitaus populärer gewordene Bandleader. Im Grunde ist Boettchers Buch eine anregende Hintergrundgeschichte, die nicht nur die angenehm unprätentiöse Person Bert Kaempfert vorstellt, sondern auch eine kleine Kulturgeschichte der Nachkriegszeit bietet."

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„Ein Sound made in Germany eroberte Anfang der Sixties die Welt: der Bert-Kaempfert-Sound. (...) In Marc Boettchers Buch erfährt man sehr viel über diese Zeit, in der Kaempfert zwischen Hamburg und New York hin und her pendelte, zwischen der Polydor und Milt Gablers Decca Records. Und so ist dieses Buch auch zu lesen als ein von vielen Animositäten geprägtes Kapitel zur deutsch-amerikanischen Unterhaltungsmusikgeschichte."

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„Dabei erfährt der Leser und Kaempfert-Fan viele sympathische Details aus dem Leben des Musikers. Doch Boettcher verschweigt in dem Buch nicht den Preis des Ruhms, den Kaempfert und seine Familie bezahlen mussten, die Kämpfe, Intrigen und Eifersüchteleien des Musikgeschäfts, sein jahrelanger Rechtsstreit um die Urheberrechte an Strangers In The Night."

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„Verfasst im locker plaudernden Reporterton, fächert Boettcher eine Menge Fakten, Anekdoten und Zitate auf, die aus verschiedenen Blickwinkeln dem Menschen Bert Kaempfert und seinem sozialen Hintergrund Profil geben. Stranger In The Night bietet ein unterhaltsames und detailliertes Bild nicht nur Kaempferts, sondern auch der Popgeschichte der letzten 50 Jahre. Mit rund 400 Kompositionen hat Bert Kaempfert einen ansehnlichen Teil dazu beigetragen und sich zum Zeitpunkt seines Todes mit nur 56 Jahren bereits einen Platz im Pop-Olymp gesichert."